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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Die chinesische Zentralbank lockert ihre Geldpolitik, indem sie die Zinssätze für strukturelle Politikinstrumente ab dem 19. Januar 2026 um 0,25 Prozentpunkte senkt, um auf die erwartete Konjunkturabkühlung zu reagieren. Trotz eines Rekordhandelsüberschusses von 1,2 Billionen US-Dollar im Jahr 2025 haben die politischen Entscheidungsträger mit einem Einbruch des Immobilienmarktes und einem schwachen privaten Konsum zu kämpfen. Ökonomen prognostizieren für 2026-2027 ein verlangsamtes Wachstum von 4,5 %, was den Druck auf die Regierung erhöht, die Wirtschaft durch eine Stabilisierung des Immobilienmarktes und verstärkte Investitionen in nationale Projekte anzukurbeln.
Gold setzt seine rekordverdächtige Rallye mit drei neuen Höchstständen über 4.500 US-Dollar pro Feinunze Anfang 2026 fort, nachdem es 2025 bereits um 67 % gestiegen war. Geopolitische Turbulenzen und historische Parallelen zu 1979 stützen die Aufwärtsdynamik, doch die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich warnt vor einer möglichen starken Korrektur aufgrund spekulativer Anlegeraktivitäten. Die Geldpolitik der Federal Reserve und die Nachfrage der Zentralbanken bleiben wichtige Faktoren, die die zukünftige Preisentwicklung von Gold beeinflussen.
Die Kreditvolumina für Baufinanzierungen in Deutschland haben aufgrund der steigenden Nachfrage nach Wohnungen und Häusern ein Mehrjahreshoch erreicht, wobei Käufer aufgrund steigender Immobilienpreise nach den jüngsten Rückgängen mit höheren finanziellen Belastungen konfrontiert sind.
Die britische Wirtschaft zeigte sich mit einem BIP-Wachstum von 0,3 % im November 2025 unerwartet stark, übertraf damit die Wirtschaftsprognosen und deutete trotz allgemeiner wirtschaftlicher Herausforderungen auf eine positive wirtschaftliche Dynamik hin.
Das Schweizer Technologieunternehmen Ascom hat positive vorläufige Ergebnisse für 2025 bekannt gegeben. Mit einem Umsatzwachstum von 1,9 % auf 292,1 Millionen Schweizer Franken hat das Unternehmen seine Jahresziele erreicht und in allen Regionen einen Anstieg der Auftragseingänge verzeichnet, was eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahresergebnis darstellt.
Das Ifo Institut meldet eine Verschlechterung des Geschäftsklimas im deutschen Wohnungsbau, wobei der Index von -19,3 auf -20,6 Punkte gefallen ist. Die Unternehmen berichten von einer Verschlechterung der aktuellen Lage und geringeren Zukunftserwartungen, verbunden mit einem Anstieg der Auftragsausfälle und Projektstornierungen. Trotz der jüngsten Zunahme der Baugenehmigungen hat die Branche weiterhin mit strukturellen Problemen zu kämpfen und wartet auf eine deutliche Erholung der Nachfrage.
Temenos, der in Genf ansässige Hersteller von Bankensoftware, meldete starke vorläufige Ergebnisse für das vierte Quartal, die die Erwartungen der Analysten deutlich übertrafen. Das Unternehmen hatte zuvor seine Jahresprognose angehoben und darauf hingewiesen, dass im vierten Quartal größere Aufträge abgeschlossen werden würden. Die Ergebnisse stellen einen erfolgreichen Start für den neuen CEO dar und zeugen von einer starken finanziellen Performance mit einem erheblichen Umsatz- und Gewinnwachstum.
Der Schweizer Aktienmarkt eröffnete höher, wobei der SMI mit über 13.500 Punkten ein neues Rekordhoch erreichte. Unternehmen wie VAT Group und Partners Group verzeichneten starke Gewinne, nachdem sie die Erwartungen der Analysten übertroffen hatten, während der Luxusgüterhersteller Richemont zunächst aufgrund starker Weihnachtsumsätze zulegte, später jedoch mit Gewinnmitnahmen konfrontiert war. Der Markt zeigte eine gemischte Performance, wobei defensive Aktien angesichts geopolitischer Unsicherheiten und Bedenken hinsichtlich der Bewertung des Technologiesektors bevorzugt wurden.
Das Sanitärtechnikunternehmen Geberit meldete für das Jahr 2025 ein starkes Ergebnis mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 4,8 % und übertraf damit trotz der schwierigen Marktbedingungen in Europa die Prognosen. Das Unternehmen erzielte über das gesamte Jahr hinweg ein konstantes Quartalswachstum, wobei das vierte Quartal mit einem Anstieg von 6,4 % besonders stark ausfiel und die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens in einem schwierigen Marktumfeld unter Beweis stellte.
Der deutsche DAX beendete seine Gewinnserie mit einem Verlust von 0,5 % angesichts wachsender Vorsicht der Anleger und Erwartungen einer erhöhten Marktvolatilität. Geopolitische Spannungen, darunter die Gespräche zwischen den USA, Dänemark und Grönland sowie die Demonstrationen im Iran, beunruhigen die Anleger. Wichtige Wirtschaftsdaten stehen kurz vor der Veröffentlichung, darunter das BIP Deutschlands für 2025, während die Berichtssaison für Unternehmen sowohl in Europa als auch in den USA weitergeht. Die Wall-Street-Indizes gaben erneut nach, wobei die Aktien großer Banken die Anleger enttäuschten.

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